Alles bio, oder?

Diese Woche dürfen wir uns endlich wieder eines wundervollen Sommerwetters erfreuen. Wenn auch etwas verspätet, aber der Sommer ist nun tatsächlich da.


Auch wenn wir mit dem Frühlingskind bei (fast!) jedem Wetter raus gehen, so verbringen wir jetzt umso mehr Zeit im Freien.

Unser Garten hat uns diese Woche wieder herrlich leckere Früchte beschert und wir haben fleißig unser eigenes Bio-Obst geerntet – komplett unbehandelt und köstlich. Da hat uns die Natur wieder ein schönes Geschenk gemacht – Erdbeeren, Himbeeren und die ersten Heidelbeeren.

In Zeiten von Spuren des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch kommt man doch mal wieder ins Grübeln, was man denn nun essen darf und was nicht.
In diesem Fall geht es nun haupsächlich um den Konsum von Obst und Gemüse, welcher Dank des in der Agrarwirtschaft eingesetzten Unkrautvernichters zur belasteten Muttermilch führen und so an unsere Kinder weitergegeben werden kann.
Ich muss sagen, dass ich mich sehr erschreckt habe, als ich von diesen neuen Erkenntnissen gelesen hatte. Jetzt ist das so als gesund angepriesene Obst und Gemüse doch nicht wirklich gesund?

Ich bin der Ansicht, dass es trotz dieser Neuigkeiten sehr wichtig für uns ist, Obst und Gemüse zu uns zu nehmen – unser Körper braucht die darin enthaltenen Vitamine.
Wir sollten am besten schauen, woher unser Obst und Gemüse stammt. Am sichersten kann man sich wohl bei dem Landwirt oder (Markt-)Verkäufer seines Vertrauens sein. Denn bio ist nicht immer bio. Wie oft habe ich schon darüber gelesen oder in Fernseh-Berichten gesehen, dass viele als „bio“ deklarierte Lebensmittel dennoch mit ungesunden Mitteln behandelt werden – sofern es innerhalb der entsprechenden Richtlinien noch erlaubt ist! Ob das fair ist? Der Verbraucher kauft im Glauben daran, nur Gesundes zu sich zu nehmen, diese oft schädlichen Lebensmittel für einen teureren Preis ein und hat nicht wirklich was davon. Das wird der Verbraucher mal wieder getäuscht.

Es ist also wichtig, sich zu erkundigen, woher das Obst und Gemüse kommt. Es hat ja nicht jeder die Möglichkeit, alles selber anzubauen – und wohl kaum das ganze Jahr über und in ausreichenden Mengen!

Bei unserer eigenen Obst-Ernte dürfen wir uns immerhin sicher sein, dass es wirklich gesund ist, was wir in den nächsten Wochen essen. So haben wir zumindest eine Zeit lang im Jahr „richtiges“ Bio-Obst – und dem Frühlingkind schmeckt es sehr gut!
Was sagt ihr zum Thema bio? Ist bio wirklich gesund? Kauft ihr Bio-Produkte?

2 Kommentare zu “Alles bio, oder?

  1. Ja, das ist wirklich schade, dass man sich nicht mal immer auf einen Bio-Laden verlassen kann. Das sieht natürlich anders aus, wenn man dem Laden wirklich vertrauen kann und er die Herkunft seiner Waren dem Kunden absolut transparent zugänglich macht. Oh ja, unser Obst ist köstlich :-).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.