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Buchvorstellung: „Hochsensibel“ von Eliane Reichardt

Habt ihr schon das Wort „hochsensibel“ gehört? Ich meine nicht „sensibel“, sondern „hochsensibel“. Bei diesem Thema handelt es sich aktuell um ein „Trendthema“ und ich lese in letzter Zeit mehr und mehr davon. Die Rede ist von hochsensiblen Kindern, aber auch mehr und mehr von hochsensiblen Erwachsenen.

 


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Meine persönlichen Beweggründe, „Hochsensibel“ zu lesen

 

Ich beschäftige mich inzwischen schon etwas länger mit dieser Thematik, da ich über das liebe Internet eine ausführliche Eigenrecherche anstellte, um herauszufinden, was mit mir „nicht richtig“ sein könnte. Denn schon seit meiner Kindheit merke ich, dass ich ein wenig „anders“ bin. Es hat nicht lange gedauert, da bin ich auf das Thema „Introvertiert“ und dan auch auf „Hochsensibel“ gestoßen. Auch depressive Verstimmungen bis hin zu Depressionen sind mir leider nicht fern – und es fällt mir jetzt nicht gerade leicht, mich hier das erste Mal mit meinem „Problem“ zu outen. Ich traue mich aber gerade deshalb, da es mir inzwischen aufgrund meiner neuen Erkenntisse gelungen ist, mich selbst endlich zu verstehen und mit diesem Charakter leben zu lernen. Ich merke, dass ich mich unglaublich erleichtert fühle, mir ist ein gigantischer Fels vom Herzen gefallen, als mich diese Erkenntnis ergriff – ich bin hochsensibel (und introvertriert). Dass es bei dieser Eigenschaft schnell einmal zu depressiven Verstimmungen kommen kann, ist vollkommen „normal“ – vor allem dann, wenn man es nicht genau zuordnen kann, was denn eigentlich mit einem los ist und man noch nicht weiß, dass man hochsensibel ist.

 

Also musste nun Literatur zu diesen Thematiken her. Das Buch Hochsensibel von Eliane Reichardt erklärt nicht nur was Hochsensibilität ist und wie genau sie sich äußert, sondern auch, wie man am besten mit diesem Charakter leben kann.

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Bin ich hochsensibel – der umfangreiche Selbsttest

 

Nachdem ich auf einigen Internetseiten bereits einen sehr aufschlussreichen Selbsttest zum Thema „Hochsensibel“ gemacht hatte, fand ich in dem Buch „Hochsensibel“ von Eliane Reichardt den umfangreichsten Selbsttest vor, den ich je gesehen habe. Man kann sich vielleicht auch denken, dass die kostenlosen Möglichkeiten im Internet nicht so umfangreich und hochwertig sind, wie die eines kostenpflichtigen Buches oder Programms.

 

Der Selbsttest ist meiner Ansicht nach „idiotensicher“ und problemlos zu machen. Man sollte sich allerdings genug Ruhe und Zeit nehmen, um die Fragen wirklich gewissenhaft zu beantworten bzw. um an den richtigen Stellen die Kreuzchen zu setzen.

 

Gewissenhaft machte ich mich an den Selbsttest und das Ergebnis war ganz eindeutig: Hochsensibel. Relativ starke Ausprägung. Ich muss dazu sagen, dass die Hochsensibilität vollkommen unterschiedlich stark ausgepägt sein kann. Die Autorin geht in ihrem Buch sehr intensiv auf dieses Thema ein.

 

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Mehr zum Inhalt

 

Der Selbsttest ist zum einen ein toller Bonus zu diesem Buch und zum anderen empfinde ich es als sehr wichtig, dass man diesen gleich zu Beginn ausfüllt, um sich erst anschließend dem Lesen des Buches zu widmen.

 

Das Buch ist in sinnvolle und schlüssige Kapitel unterteilt:

 

Teil 1:

 

    • Die Forschungsgeschichte
    • Was Hochsensibilität ausmacht
    • Hochsenibilität gestern und heute
    • Was sollte ich wissen? – Kurzer Abriss angrenzender Themen

 

Teil 2:

 

  • Wie Hochsensible ihren Alltag meistern (können)
  • Langfristiger Umgang mit Hochsensibilität

 

Meine Meinung zum Buch

 

Vorweg muss ich sagen, dass man dieses Buch nicht wie einen Roman oder Krimi flüssig hintereinander weg lesen kann. Dazu enthält dieses Buch viel zu viel geballtes Wissen und eine enorme Menge an wertvollen Informationen, die man keineswegs einfach mal eben so überfliegen sollte. Ich musste den Inhalt in Zwischenschritten verdauen.

 

Die Autorin Eliane Reichardt ist selbst hochsensibel und u.a. studierte Psychologin. Obwohl sich die Autorin sehr bemüht, leicht verständlich zu schreiben, so musste ich manchen Satz noch einmal lesen, um wirklich die tiefe Bedeutung eines jeden informativen Satzes zu verstehen. Man merkt anhand ihrer Ausdrucksweise sofort, dass sie „vom Fach“ ist. Deswegen sollte es dem Leser bewusst sein, dass er hier nicht unbedingt sehr leichte Kost zum Lesen bekommt.

 

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Aber keine Sorge: Es ist nun keineswegs so, dass die Autorin fachsimpelt und man kein Wort versteht. Ich habe zwar das Abitur, aber habe nie studiert, und ich habe den Inhalt sehr gut verstanden (auch wenn ich den ein oder anderen Satz eben zwei Mal lesen musste).

 

Die Aussagen der von Eliane Reichard werden vor allem dadurch verständlicher, da sie stets lebendige Beispiele anderer hochsensibler Personen in ihren alltäglichen Situationen liefert. So manches Mal habe ich mich in den von ihr beschriebenenen Situationen fast eins zu eins wiedergefunden.

 

Was mich an dem Inhalt besonders fasziniert hat, das ist die aktuelle Fortschungsgeschichte zum Thema Hochsensibilität sowie das Leben von Hochsensiblen „früher“ und „heute“. Hier habe ich so manche höchstinteressante Erkenntnisse für mich gewinnen können.

 

Was ich allerdings ein klein wenig schade finde, ist der Part „Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten“, wie es schon auf dem Buchcover heißt. Ich muss sagen, dass ich hier ein wenig mehr erwartet hatte. Dennoch habe ich hier einige wertvolle Tipps an die Hand bekommen, wie ich mit meiner Hochsensibilität besser umgehen kann.

 


Fazit:

 

Bereits nach dem Selbsttest und nach dem Lesen der ersten Seiten des Buches, habe ich mich einfach nur verstanden und erleichtert gefühlt. Dank des höchst informativen Buches (ohne viel Bla-Bla) weiß ich nun besser mit meiner Hochsensibilität umzugehen und fühle mich endlich wieder glücklicher. Dieses Buch empfehle ich jedem, der vermutet, hochsensibel zu sein, oder bereits weiß, dass er mit dieser „Eigenschaft“ auf die Welt gekommen ist. Oder vielleicht habt ihr jemanden in eurem Familien-, Freunden- oder Bekanntenkreis, den ihr besser verstehen wollt? Dann empfehle ich das Buch „Hochsensibel“ von Eliane Reichardt uneingeschränkt und guten Gewissens.


 

Seid ihr bereits mit dem Thema Hochsensibilität in Berührung gekommen?

Eure Elena

 


 

Ich danke dem Bloggerportal Randomhouse für die kostenlose Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

16 Kommentare zu “Buchvorstellung: „Hochsensibel“ von Eliane Reichardt

  1. Das ist ein toller Tipp! Bin selbst schon lange auf der Suche nach so einem Buch :-). Werde das auf jedenfall in meine Wunschliste mit aufnehmen! Super Beitrag. Und dein Blog ist toll. Hast einen Leser mehr 😉 lg Nadine von Nanniswelt

    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂
      Es freut mich, wenn ich dir mit dieser Rezension helfen konnte!
      Herzlich willkommen auf meinem Blog – du darfst gerne bleiben 😀
      LG
      Elena

  2. Dieses Buch hatte ich auch zur Rezension. Auf der Basis der infos habe ich einen Gastbeitrag verfasst, der eigentlich schon längst woanders erscheinen sollte. Gekoppelt daran wollte ich zeitgleich auf meiner Seite die Rezension verfassen. Der GB, der Ende August fertig war, ist immer noch nicht erschienen. Daher werde ich ihn wohl in der nächsten Zeit mit Verweis aufs Buch bei mir posten – sonst hätte ich mir die ganze Arbeit ja umsonst gemacht…
    Wenn es dir recht ist, verlinke ich an der Stelle auch hier auf deine Rezension :-).
    Liebe Grüße,
    Yvonne

    1. Ja, da dämmert mir etwas, liebe Yvonne. Der Artikel sollte eigentlich bei H.P. erscheinen, korrekt?! So etwas kann ich nicht verstehen! Dieses Thema ist sehr wichtig, sodass du deinen wertvollen Text am besten sobald wie möglich auf deinem Blog veröffentlichst, damit das Wissen auch anderen zugute kommen kann 🙂 Vielen Dank, dass du dabei an mich denkst. Über eine Verlinkung auf meinen Artikel würde ich mich sehr freuen 🙂
      Liebe Grüße

    1. Hallo Yvonne,
      vielen Dank für die Verlinkung. Auf deinen Artikel bin ich schon sehr gespannt und werde ihn in Kürze gerne lesen 🙂
      Liebe Grüße
      Elena

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