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Das war meine 13. Schwangerschaftswoche

Bisher scheint es mir so, dass meine zweite Schwangerschaft um einiges schneller vergeht als die erste Schwangerschaft mit dem Frühlingskind. Nun bin ich schon in der 14. Schwangerschaftswoche und möchte euch von meiner letzten Woche berichten.

 


Üble Gerüche machen mich fertig

 

Auch wenn ich die klassische Morgen-Übelkeit überwunden habe, so bin ich dennoch nicht von der Geruchsempfindlichkeit befreit. Die ganze Welt scheint zu stinken oder zumindest recht intensiv zu riechen. Vor allem in den frühen Morgenstunden darf ich mit keinem intensiven Geruch in Verbindung kommen, da ich dann direkt würgen muss. Vom Erbrechen wurde ich bisher zum Glück immer noch verschont.

 

In dieser Schwangerschaft merke ich auf jeden Fall mal wieder, wie es ist, sich wie Grenouille von „das Parfüm“ zu fühlen. Wenn man alle Gerüche um sich herum so intensiv wahrnimmt, dann kann das einen ganz schön überfordern.

 

Ich freue mich schon auf die Zeit nach der Schwangerschaft, wenn die Welt nicht mehr so sehr stinkt 😉

 

Wieder mehr Lebensenergie

 

Endlich fühle ich mich wieder fitter und bin voller Energie und Tatendrang. Ich merke zwar, dass ich nicht pausenlos durchpowern kann, da ich vor allem bei körperlicher Betätigung schnell Kreuz- und / oder Unterleibsschmerzen bekomme, aber ich fühle mich immerhin nicht mehr so schwach und ausgelaugt und der Haushalt hat nicht mehr so stark zu leiden wie in den letzten Wochen.

 

Auch was meine Arbeit im Homeoffice angeht, kann ich mich wieder voll und ganz konzentrieren und das Texten fällt mir wieder leichter.

 

Die Zeit rennt

 

Ich kann es immer noch kaum fassen, dass ich jetzt schon in der 14. Schwangerschaftswoche bin! In meiner ersten Schwangerschaft verging die Zeit nicht so schnell wie jetzt. Manchmal überkommen mich kleine Panikmomente, in denen ich mich frage, ob ich bis zur Geburt des zweiten Babys noch alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.

 

Eigentlich habe ich ja noch genug Zeit. Ich darf aber nicht vergessen, dass ich in meiner ersten Schwangerschaft mit vorzeitigen Wehen und der Gefahr einer Frühgeburt zu kämpfen hatte. Basierend auf dieser Erfahrung weiß ich, dass ich nicht zu hundert Prozent davon ausgehen kann, dass ich bis zum Ende der Schwangerschaft voll einsatzfähig bleiben werde. Damals musste ich eine ganze Zeit lang liegen und mich schonen.

 

Aus diesem Grund versuche ich jetzt schon, so viel wie möglich für das Baby vorzubereiten – für den Fall der Fälle. Die Babykleidung vom Frühlingskind haben wir bereits vom Speicher geholt 😀 Da sind viele neutrale Kleidungsstücke dabei, die wir sowohl für ein Mädchen als auch für einen Jungen nutzen können. Sollte sich demnächst aber herausstellen, dass wir ein Mädchen bekommen, dann muss ich auf jeden Fall noch ein paar süße Mädchenklamotten kaufen 😉 Wird das Baby ein Junge, so sind wir schon bestens ausgerüstet.

 

Schwangerschaftsdiabetes?!

 

In der ersten Schwangerschaft hatte ich leider mit einer leichten Gestationsdiabetes zu kämpfen (obwohl ich da rank und schlank war). Immerhin musste ich kein Insulin spritzen. Allerdings war ich gezwungen, meine Ernährung umzustellen und das gefiel mir damals so gar nicht gut, da es überwiegend Dinge waren, die mir nicht schmeckten.

 

Ich muss in den nächsten Tagen anfangen, meine Zuckerwerte zu messen – zunächst alleine, zu Hause. Bei meinem nächsten Vorsorgetermin in knapp 3 Wochen wird dann ein großer Zuckertest gemacht. Wenn ich dann Pech habe, sind die Werte nicht optimal und ich muss ständig zum Diabetologen tuckern – das ist stressig, da ich zum einen eine gewisse Strecke dorthin fahren muss, da es hier keinen in der Nähe gibt und zum anderen ist auch dort das Warten mit einer langen Wartezeit verbunden. Das heißt für mich dann Stress pur. Und ich hoffe einfach nur, dass meine Zuckerwerte dieses Mal gut sein werden.

 

Ich spüre das Baby schon!

 

Es ist wirklich wahr, auch wenn ich es anfangs nicht wahrhaben wollte. Seit der Mitte der 13. Woche spüre ich das Baby ganz deutlich. Es ist ein merkwürdiges Flattern im Bauch, das besonders in Ruhephasen deutlich zu spüren ist. Wie ich gelesen habe, ist es bei hochsensiblen Menschen nicht verwunderlich, dass sie die kleinste Veränderung in ihrem Körper sofort spüren. So spürte ich bereits kurz nach dem Eisprung, dass ich schwanger bin. Das war auch schon in der ersten Schwangerschaft so. Und auch die Kindsbewegungen spüre ich jetzt schon sehr früh 🙂 Es ist ein tolles Gefühl!

 


Das war sie also – meine 13. Schwangerschaftswoche 🙂

 

Eure Elena

4 Kommentare zu “Das war meine 13. Schwangerschaftswoche

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