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Senkwehen

Das waren meine Schwangerschaftswochen 36 bis 38 – Freude und Erleichterung

Jetzt ist es schon wieder eine Weile her, dass ihr ein letztes ausführliches Schwangerschaftsupdate von mir bekommen habt. Auch wenn es beim letzten Update alles ein wenig (oder eher stark) nach Frühgeburt aussah und ich große Sorgen hatte, kugel ich heute immer noch vor mich hin – inzwischen unbesorgt.

 


Die Gefahr der Frühgeburt ist vorbei!

 

Wer mich auch auf Instagram verfolgt, der wird schon mitbekommen haben, dass ich immer noch schwanger bin und dass es uns gut geht. Die Zeiten des Bangens uns Zitterns sind nun vorbei und es besteht inzwischen keine Frühgeburt-Gefahr mehr für unser Babymädchen.

 

Das Magnesium hatte ich nach und nach reduziert, bis ich es zum Ende der 36. Woche komplett abgesetzt hatte. Das sollte ich zum einen auf Anraten meiner Ärztin machen und zum anderen ergab auch meine intensive Internetrecherche, dass man solch eine Magnesiumtherapie spätestens mit Vollendung der 36. Schwangerschaftswoche so langsam aber sicher beenden sollte. Denn schließlich möchte man den natürlichen Gang der Dinge nicht dadurch behindern und notwendige Senk- und Übungswehen eindämmen, wenn man nur noch wenige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin steht.

 

Zeitgleich mit dem Absetzen des Magnesiums sollte ich auch so langsam wieder mehr und mehr machen – mehr Bewegung und leichte Haushaltstätigkeiten. Große körperliche Anstrengung sollte ich auch weiterhin vermeiden, aber Spaziergänge und leichte Haushaltstätigkeiten durfte ich ab der 36. Woche nicht einfach nur, sondern sollte ich auch vornehmen. Denn auch hier gilt, dass ein absoluter Stillstand wenige Wochen vor der Geburt nicht sehr empfehlenswert ist. Vielmehr soll sich der Körper so langsam aber sicher auf die Geburt einstellen, das Baby in die richtige Position rutschen und die Gebärmutter fleißig für den Ernstfall üben. Starkes Schonen würde hier den natürlichen Lauf der Dinge bloß unnötig eindämmen.

 

 

 

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Endlich wieder mit der Familie spazieren gehen!

 

 

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Das wunderbare Frühlingswetter der letzten Tage haben wir genutzt.

 

 

Pure Erleichterung

 

Vielleicht könnt ihr euch ja vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich endlich das magische Datum – den 11. Mai 2017 – erreicht hatte. Denn an diesem Tag hatte ich die 37. Schwangerschaftswoche erreicht und wenn das Baby ab diesem Datum gekommen wäre, so würde es kein Frühchen mehr sein und könnte problemlos in meinem Wunsch-Krankenhaus zur Welt kommen. Denn dieses Wunsch-Krankenhaus verfügt über keine Kinderklinik bzw. es ist keine Frühchen-Betreuung vorhanden.

 

Ich habe jeden einzelnen Tag gezählt und gefeiert, den ich bis zur Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche im schwangeren Zustand erreicht hatte. Gemeinsam mit meinem Babymädchen wollte ich es schaffen und es hat wirklich geklappt! Dafür bin ich so dankbar, denn selbstverständlich ist es keineswegs.

 

Sowohl in der 36. als auch in der 37. Schwangerschaftswoche hatte ich keine einzige Wehe zu verzeichnen. Obwohl ich – wenn auch im Schneckentempo – inzwischen wieder meinen ganzen Haushalt schmiss und so langsam auch wieder mehr draußen unterwegs war. Ich vermute, dass die ausbleibende und für diese Zeit eigentlich übliche Senkwehentätigkeit einfach noch mit dem aufgefüllten Magnesiumspeicher zu tun hatte.

 

Nestbautrieb und Senkwehen in der 38. Schwangerschaftswoche

 

Ich kann es wirklich kaum glauben, aber heute darf ich die Vollendung der 38. Schwangerschaftswoche dieser Schwangerschaft erleben. Ab heute befinde ich mich offiziell schon in der 39. Schwangerschaftswoche! WOW!

 

In der 38. Schwangerschaftswoche hatte mich der Nestbautrieb schlimmer denn je gepackt und ich war fast nur am machen und tun. Diverser Papierkram wie Unterlagen für das Mutterschaftsgeld, der Elterngeldantrag sowie der Kindergeldantrag wurden (soweit aktuell möglich) vorbereitet. Kliniktasche und Wickeltasche für das Baby sind natürlich auch komplett fertig. Die Wickelkommode ist fein säuberlich einsortiert und bereit für die kleine Maus.

 

Aber auch was den Haushalt und die Einrichtung unseres Zuhauses angeht, finde ich derzeit einfach keine Ruhe. Immer wieder finde ich Dinge, die ich unbedingt noch fertig haben möchte, bevor das Baby kommt (als wenn danach die Welt untergeht ;-)). Auch gewisse lange haltbare Lebensmittelvorräte für das Wochenbett haben wir schon eingekauft. Aber ich finde, das ist noch lange nicht genug! Umso mehr ärgert es mich, dass ich mit dem dicken Kugelbauch und mit meiner Kurzatmigkeit nur sehr langsam vorankomme. Aber so ist es nun einmal in den letzten Schwangerschaftswochen.

 

Zudem hatte ich diese Woche auch schon meinen Termin zur Anmeldung der Geburt in der Entbindungsklinik. Es erfolgte die Geburtsanmeldung und gemeinsam mit einer Hebamme besprachen wir meine Wünsche und Erwartungen für die zweite Geburt. Es wird also langsam wirklich ernst. Obwohl es bereits die zweite Geburt in diesem Krankenhaus ist – war ich mega nervös sowohl vor als während des Termins. Denn schließlich ist nicht nur jede Schwangerschaft anders und etwas Einzigartiges, sondern auch jede Geburt. Das höre ich immer wieder und das sagte mir die Hebamme im Krankenhaus ebenfalls.

 

Seit einigen Tagen haben bei mir nun auch wieder die Senkwehen eingesetzt. Sie finden in den Abendstunden statt und erstrecken sich über einen Zeitraum von 2 bis 4 Stunden. Ich empfinde sie als teilweise schmerzhaft – aber natürlich noch lange nicht so schmerzhaft wie die echten Geburtswehen.

 

Meine Untersuchung in der 38. Schwangerschaftswoche

 

Gestern war ich bei meiner Gynäkologin zum CTG. Das Ergebnis des CTG war super – die Herztöne des Babys waren gut und es konnten keine Wehen verzeichnet werden. Bei der vaginalen Untersuchung stellte meine Ärztin dann fest, dass sich mein Gebärmutterhals inzwischen noch weiter verkürzt hat und der Muttermund inzwischen sogar schon weich ist. Vor zwei Wochen war er noch ganz fest und hart. Nun ist er also schon weich, aber noch geschlossen.

 

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Es hat sich innerhalb der letzten zwei Wochen also ordentlich etwas getan. Es bleibt spannend, wann letztendlich unsere Maus sich auf den Weg zu uns machen wird :-).

 

Mein Befinden in den letzten Wochen

 

Seitdem ich das Magnesium abgesetzt habe, habe ich wieder vermehrt mit Schlafstörungen zu kämpfen. Scheinbar ist ein (leichter) Magnesiummangel in der Schwangerschaft sehr häufig ein Grund für Nervosität und Schlaflosigkeit. Das ist schon ein kleines Dilemma, wenn ihr versteht was ich meine? Weil jetzt ist das Baby noch nicht da und ich könnte die Zeit noch soooo wunderbar zum Schlafen nutzen, denn bald werden mir gaaaanz viele schlaflose Nächte bevorstehen und die Mombie-Zeit bricht wieder ein. Aber leider kann ich jetzt schon kaum noch schlafen. Schade. Aber da muss ich jetzt durch.

 

Das Sodbrennen wird aktuell immer schlimmer. Mein Schwangerschaftstee hilft mir schon lange nicht mehr wirklich gut. Er sorgt bloß für ein leichtes Abklingen des Sodbrennens, aber so richtig eindämmen – für einige Stunden am Stück – kann ich es aktuell nur mit Natron. Wahrscheinlich würde mir hier auch Rennie helfen. Aber von diesen Tabletten sollte man lieber nicht allzu viele einnehmen. Und so lange mir Hausmittel wie Natron helfen, werde ich natürlich lieber auf diese zurückgreifen, um dem Sodbrennen den Kampf anzusagen. Hier kaufe ich Kaiser Natron – entweder im dm oder im REWE.

 

Ansonsten fühle ich mich glücklich und freue mich schon sehr auf unser zweites Baby! Bald darf ich sie endlich im Arm halten <3 .

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Mein Babybauch in der 38. Schwangerschaftswoche 🙂

 


Ich bin mal gespannt, ob es vor der Geburt unserer Tochter noch ein weiteres Schwangerschaftsupdate geben wird. Ihr auch? 😉

 

Eure Elena

 

6 Kommentare zu “Das waren meine Schwangerschaftswochen 36 bis 38 – Freude und Erleichterung

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