Familienmoment

#Familienmoment – Ein Krankenhausaufenthalt bewirkt Positives!

Heute nehme ich gerne zum zweiten Mal an der schönen Aktion von der lieben Küstenmami teil und berichte euch von meinem #Familienmoment der Woche. Wie schon in der letzten Woche hat auch in dieser Woche mein besonderer Familienmoment etwas mit Krankheit zu tun – leider. Mit Krankheit verbinde ich normalerweise nichts Schönes, aber auch in meiner aktuellen blöden Situation sehe ich schöne Dinge.


Diese Woche geht es nicht um unser krankes Kleinkind, sondern um eine kranke Mama – es geht um mich persönlich. Ich hatte ja schon letzte Woche angedeutet, dass ich in letzter Zeit auch nicht sehr fit bin. Ich hatte etwa zweieinhalb Wochen lang heftige Nackenschmerzen und immer wieder zwischendurch leichten Schwindel und fühlte mich fast die ganze Zeit über recht schwach und benommen. Entgegen meiner eigentlichen Art bin ich dieses Mal nicht zum Arzt gegangen. Ich bin einfach von einer Nackenverspannung ausgegangen, da ich in letzter Zeit doch sehr viel am Notebook arbeite und zudem das Frühlingskind fleißig durch die Gegend trage. Umso mehr freute ich mich, als die Nackenschmerzen vorletzten Sonntag dann endlich nachließen. Zurück blieb aber das schwache, benommene und schwindelige Gefühl. Diese Symptome habe ich nicht ernst genommen und am Mittwoch-Abend der letzten Woche eskalierte die Situation letztendlich. Ich bekam einen starken Drehschwindel, der immer schlimmer wurde, der Puls raste, der Blutdruck stieg rasant an und mir wurde sehr übel. Dieser Anfall dauerte über eine Stunde, bis mein Mann mich schließlich drängte, den Rettungsdienst zu rufen. Im Krankenhaus angekommen ging es mir nach dem Erbrechen im Krankenwagen schon etwas besser. Dennoch war meine rechte Körperhälfte eingeschränkt. Ich hatte fast kein Gefühl mehr auf der rechten Körperseite (von Kopf bis Fuß) und kaum Kraft im rechten Arm und dem Bein. Inzwischen bin ich bereits seit einer Woche auf der neurologischen Station und es geht mir schon sehr viel besser. Zum Glück! Die Untersuchungen dauern noch an und es gibt noch keine Diagnose.

So, das war nun genug zum Hintergrund meines aktuellen Krankenhausaufenthaltes. Wie ihr seht, geht es mir wirklich schon viel besser, sonst wäre ich nicht in der Lage, diesen Artikel zu schreiben.

Der eigentliche Familienmoment der Woche

Mein eigentlicher Familienmoment der Woche ist die veränderte Beziehung zwischen den Frühlingskind und seinem Papa. Mein Mann ist inzwischen seit einer Woche alleine mit dem kleinen Kerl – von morgens bis abends und die ganze Nacht. Ich bin so stolz auf meinen Mann und auf meinen Sohn, denn es klappt einfach nur perfekt mit den beiden! Natürlich ist der Frühlingskind-Papa aktuell sehr gefordert und erschöpft. Schließlich muss er sich nun rund um die Uhr um ein lebhaftes und recht verwöhntes Kerlchen kümmern. Zudem legt er inzwischen seit einer guten Woche täglich fast 100 Kilometer zurück, um mich zu besuchen. Leider waren alle Krankenhäuser in der Umgebung belegt, sodass mich der Rettungsdienst in ein fast 50 km entferntes Krankenhaus gefahren hat. Ich muss aber sagen, dass der Rettungsdienst eine gute Wahl getroffen hat, da dieses Krankenhaus auf den neurologischen Bereich spezialisiert ist und ich hier sehr gründlich untersucht werde.

Familienmoment
Familienmoment

Ich habe anfangs solche Angst gehabt, dass mein Mann mit dem Kleinen nicht zurechtkommen würde. Das größte Problem dabei ist das Schlafenlegen. Bislang habe immer nur ICH den Kleinen ins Bett gebracht. Entweder musste ich ihn in der Bauchtrage in den Schlaf tragen oder mich zu ihm ins Familienbett legen und so lange mit ihm kuscheln, bis er einschlief. Die ersten zwei Nächte waren wohl tatsächlich schlimm. Der Kleine hat ständig geweint, geschrien und „Mama, Mama!“ gerufen. Das hat mir fast das Herz zerrissen, als mein Mann mir davon erschöpft berichtete. Aber ab der dritten Nacht war der Spuk vorbei! Der Frühlingskind-Papa hat es geschafft, den Kleinen ohne große Aufstände zum Schlafen zu bringen. Kuscheln und Vorsingen haben geholfen und der kleine Mann schläft seitdem auch friedlich mit seinem Papa ein – bis morgens früh! Ich bin so stolz auf meine beiden Männer und habe nun eine Sorge weniger.

Dank meines Krankenhaus-Aufenthalts sind Papa und Söhnchen stärker zusammengewachsen. Wenn die beiden mich im Krankenhaus besuchen, darf der Papa nun keinen Schritt mehr vom Frühlingskind weichen. Ansonsten kommt direkt ein panisches „Papa, Papa!“. Das ist echt süß anzusehen. Wenn mein Mann dann doch kurz den Raum verlässt, um sich etwas zu trinken zu holen oder um auf Toilette zu gehen, dann kommt ein glückliches und strahlendes „Papaaaaa, Papaaaa!“, wenn er wiederkommt.

Diese Woche war also eine relativ schwere Woche für unsere kleine Familie, die dennoch etwas Wunderbares bewirkt hat. Der kleine Mann lässt sich nun auch vom Papa ins Bett bringen und scheint nicht mehr so extrem an mir zu hängen. Es ist schön zu sehen, dass das Frühlingskind den Papa nicht mehr nur noch als Spielkamerad, sondern als sehr wichtige Bezugsperson akzeptiert.

Ich hoffe zwar, dass ich nicht mehr lange im Krankenhaus bleiben muss und ich keine schlimme Diagnose bekomme, bin aber zugleich sehr beruhigt, dass meine beiden Männer so gut miteinander klar kommen ohne mich – auch wenn der Papa ab und an kurz vor dem Nervenzusammenbruch ist, so meistert er die Situation dennoch mit viel Liebe und Geduld. Danke, mein Schatz!


Und was war euer besonderer Familienmoment diese Woche? Macht gerne bei dem Familienmoment von Küstenkidsunterwegs mit!

Eure Elena 

4 Kommentare zu “#Familienmoment – Ein Krankenhausaufenthalt bewirkt Positives!

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