Familienmoment

# Familienmoment – Von großen Entwicklungs-Sprüngen

Mein Familienmoment der Woche besteht eigentlich aus mehreren wundervollen Momenten, die ich innerhalb eines einzigen Tages erleben durfte – nämlich heute! Für mich waren mehrere Augenblicke, die ich heute erleben durfte, so wundervoll, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann, welcher dieser Momente nun der beste ist. 


Wunderbares Erwachen

Auch wenn das jetzt sehr kurios klingt, so hatte ich in der letzten Nacht den ersten wundervollen Familienmoment in dieser Woche, den ich festhalten möchte. Ich bin plötzlich mitten in der Nacht aufgewacht und spürte mein Frühlingskind ganz nah an mich gekuschelt. Ich berührte sanft sein weiches Haar. Ich drückte den Kleinen direkt ein Stückchen näher an mich heran und verpasste ihm einige sanfte Küsse auf die Wange. Es war so merkwürdig, aber es war so, als sei ich aus einem tiefen Dämmerschlaf oder vielmehr aus einem Trance-Zustand aufgewacht – und das mitten in der Nacht! Ich musste einfach weinen, weil ich es plötzlich kaum glauben konnte, was für ein wunderbarer kleiner Sohn uns geschenkt wurde. Die letzten Monate waren für mich so stressig und ich war immer nur erschöpft, sodass ich anscheinend gar nicht richtig begriffen hatte, wie wertvoll dieser kleine Mensch ist. Ich habe sein Dasein irgendwie als total selbstverständlich angesehen und es fehlte dieses Magische wie am Anfang, als ich noch absolut frischgebackene Mama war. Es fehlten diese tiefgründigen Glücksgefühle, die einem schon allein beim Anblick dieses kleinen Geschöpfs die Tränen in die Augen treiben. Ich weiß einfach nicht, was heute Nacht passiert ist, aber scheinbar wurde da ein Schalter bei mir umgelegt. Mir wurden die Augen wieder geöffnet und der Sinn für das Wunderbare und Magische eröffnet. Es ist nicht so, dass ich meinen kleinen Jungen nicht schon die ganze Zeit geliebt hätte. Es war einfach nur schon so selbstverständlich und einfach gar nichts Besonderes mehr. Seit heute Nacht kann ich es wieder kaum fassen, womit ich diesen kleinen Menschen verdient habe. Ich habe ihn heute den ganzen Tag mit ganz anderen Augen betrachtet und bin sehr bewusst mit ihm durch den Tag gegangen. Ich hoffe einfach nur, dass dieses Gefühl bleibt und ich nicht wieder in diesen komischen tranceartigen Zustand komme und mich nicht vom Alltags-Trott unterkriegen lasse. Ich möchte mir später nämlich nicht vorwerfen müssen, dass ich die intensive Zeit mit meinem kleinen Sohn nicht voll ausgekostet und genossen habe!

Dann gibt es noch drei weitere schöne Familienmomente, die alle am heutigen Tag passiert sind und mich mächtig stolz auf mein Kind gemacht haben:

Familienmoment
Familienmoment

Zusammenhänge erkennen

Das Frühlingskind wird am 21. März schon zwei Jahre alt. Er spricht immer mehr und ist sehr wissbegierig. Heute war es das erste Mal, dass er aus seiner großen Kuscheltiersammlung ganz gezielt alle Bären (Teddys) heraussuchte und sie stolz mit dem Wort „Bär“ zu mir brachte. Dann zeigte er mir nacheinander all die verschiedenen aussehenden Bären und nannte sie alle „Bär“. Er versteht also, dass es alles Bären sind, auch wenn sie zum Teil absolut unterschiedlich aussehen. Das Gleiche machte er auch mit den Enten. Er brachte mir seine Kuschel-Ente und eine Ente aus Kunststoff, legte beide Enten nebeneinander und sagte stolz und grinsend „Ette“ oder „Kwok“. Das war so süß und hat mich echt stolz gemacht.

Selbstständiges Essen

Heute hat der Kleine zum allerersten Mal sehr ordentlich selbstständig gegessen, ohne zu kleckern. Er saß ganz konzentriert in seinem Hochstuhl und verspeiste genüsslich seinen Kartoffelbrei mit Gemüse. Er aß sehr geschickt und hielt den Löffel schon sehr gut. Dabei schaffte er es, ohne zu Kleckern das Essen mit dem Löffel aus dem Teller zu schöpfen und vorsichtig zum Mund zu führen. Ich war wirklich stolz auf meinen Frühlingsjungen und auch er war stolz wie Oscar.

Der Weg zum Trockenwerden ist eingeleitet

Die letzten Tage habe ich mir mehr und mehr Gedanken über den idealen Zeitpunkt zum Trockenwerden des Frühlingskindes gemacht und habe mir vorgenommen, nächste Woche ein Töpfchen zu besorgen und so langsam damit anzufangen. Heute Abend beim Zähneputzen sagt er plötzlich im Badezimmer zu mir „Kacka“ und zeigt auf die Toilette. Auf meine Frage hin, ob er kacka machen müsse, sagte er „Ja“. Also habe ich ihn auf die „richtige“ Toilette gesetzt und ihn natürlich festgehalten :-D. Ich fragte ihn dann wieder, ob er kacka machen müsse? – Keine Antwort. Dann fragte ich, ob er Pipi machen möchte, was er bejahte und nach wenigen Sekunden machte er echt das erste Mal Pipi – nicht in die Windel, sondern auf Toilette! Früher hätte ich nie gedacht, dass ich mich einmal über so einen Moment so tierisch freuen würde. Aber ja: Ich freue mich sehr und der kleine Mann war natürlich auch sehr stolz auf seine tolle Leistung.


Das war also unser Familiemoment – bestehend aus mehreren kleinen Momenten – der Woche. Was war euer besonderer Moment in dieser Woche? Macht doch gerne bei der wöchentlichen Blogparade der lieben Küstenmami von Küstenkidsunterwegs mit! Hier findet ihr übrigens meinen Familienmoment der letzten Woche!

Eure Elena

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