geschlecht baby

Geschlecht Baby – Wir haben Gewissheit

Ihr Lieben, inzwischen gibt es Neuigkeiten zum Thema „Geschlecht Baby“. Lange ist es her, dass ich euch zum letzten Mal von meiner Schwangerschaft berichtet habe. Das liegt ganz einfach daran, dass ich in der letzten Zeit nur sehr wenig Zeit zum Bloggen gefunden habe. In meiner Selbstständigkeit als Texterin und Lektorin im Home Office habe ich seit einigen Wochen sehr viel zu tun und muss so einige Projekte bis zum Beginn des Mutterschutzes abschließen. Daneben wusel ich wie wild durch unser Haus und gehe meinem wilden Nestbautrieb nach.

Zeit, warum rast du nur so schnell?

Von vielen Müttern habe ich bereits gehört oder gelesen, dass die zweite Schwangerschaft – fast schon viel zu schnell – wie im Flug vergeht. Ehrlich gesagt konnte ich es mir kaum vorstellen, denn die erste Schwangerschaft mit meinem Frühlingskind habe ich als eine sehr intensive und auch lange Zeit in Erinnerung behalten dürfen.

Doch nun bin ich selbst schon in der 26. Woche, frage mich wo die Zeit nur geblieben ist und bekomme langsam fast schon Panik, wie ich denn noch alles schaffen soll, was ich mir bis zur Geburt des Babys vorgenommen habe. Von Woche zu Woche, nein, von Tag zu Tag scheint die Zeit schneller zu rasen. Wenn ich mir überlege, dass ich nur noch knapp 15 Wochen Zeit bis zur Geburt habe, dann wird mir manchmal wirklich etwas mulmig zumute. Die Vorfreude auf mein heiß ersehntes zweites Kind ist zwar enorm, aber ich möchte, dass alles fertig und perfekt ist, bis es kommt.

Ich habe ständig auch die erste Schwangerschaft mit meinem Sohn im Hinterkopf. Damals hatte ich bis wenige Wochen vor Beginn des Mutterschutzes 100 km von zu Hause entfernt gearbeitet. Von 5.00 Uhr morgens bis 19.30 Uhr abends war ich unterwegs. Somit hatte ich so gut wie keine Zeit, etwas für das Baby vorzubereiten. Denn schließlich wollte am Wochenende ja auch der liegen gebliebene Haushalt gemacht werden und ausruhen und entspannen musste auch einfach mal sein. Damals dachte ich nur: Ach, bald habe ich Urlaub und anschließend Mutterschutz und dann mache ich alles für das Baby fertig. Doch wie sich dann damals herausstellte: Pustekuchen. Noch vor Beginn meines Urlaubes mit anschließendem Mutterschutz landete ich mit vorzeitigen Wehen im Krankenhaus. Hier musste ich nur liegen und durfte nur für den Toilettengang ganz kurz aufstehen. Ich hing am Magnesiumtropf und für die Lungenreifung des Frühlingskindes bekam ich Coritson gespritzt. Es war eine sehr angsterfüllte Zeit. Zu Hause angekommen, durfte ich nach meinem Krankenhausaufenthalt auch fast nur noch liegen. Haushalt und Spazieren waren tabu. Dabei wollte ich doch noch so Vieles fertig machen, bis das Baby kommt. Da ich zu der Zeit ein Mensch war, der nur sehr ungerne Hilfe von Anderen annahm – sogar wenn es sich dabei um meine eigene Mutter handelte – fiel es mir echt schwer, diese ganzen Wochen mit Nichtstun zu verleben und mir helfen zu lassen. Helfen bei Dingen, die ich doch so gerne selbst gemacht hätte!

In Anbetracht dieser Vorgeschichte bin ich natürlich jetzt umso ängstlicher bzw. nervöser, wenn ich an das Fortschreiten der Schwangerschaft denke und an all die Dinge, die ich noch bis zur Geburt vorbereitet haben möchte. Nicht, dass ich am Ende wieder nichts mehr machen darf? Aus diesem Grund wusel ich nun schon seit Wochen durch das Haus und bereite vor und mache und tue – und es macht so richtig Spaß. Und das Beste: Ich war diese Woche Babyklamotten shoppen, denn das Thema Geschlecht Baby ist nicht mehr länger ein Geheimnis für uns!

 

Es war lange Zeit sehr spannend, das Thema Geschlecht Baby

 

Bereits bei meinem Ultraschall-Termin in der 16. Schwangerschaftswoche hatte ich erwartet, dass meine Gynäkologin mir das Geschlecht meines Babys verraten würde. Schließlich wusste ich es bei dem Frühlingskind bereits in der 17. Woche ganz sicher, dass er ein Junge wird und laut meiner Internet-Recherche (das böse Internet – Ärzte finden die wilde Internet-Rechercherei so mancher Patienten nicht gerade toll 😉 ) müsste sich das Geschlecht nun schon eindeutig herausgebildet haben. Aber das war leider nichts. Na gut, wollen wir mal nicht so sein. Wäre ja auch zu schön gewesen, es schon wieder so früh zu erfahren. Was mir damals jedoch auffiel ist, dass die Ärztin genau zwischen die Beine des Kindes schallte und da war nichts zu sehen – männliche Geschöpfe zeigen auch schon zu dieser Zeit sehr gerne, was sie haben. Für die Gynäkologin war der Zeitpunkt für eine klare Antwort zu der Frage „Geschlecht Baby ?“ noch eindeutig zu „unreif“ wie sie sagte.  Also habe ich hier schon sehr stark vermutet, dass das Baby ein Mädchen sein muss.

Beim nächsten Ultraschalltermin zum Ende der 20. Woche wollte ich es nun aber wirklich wissen. Ich platzte schon fast vor Neugier. Aber auch hier wurde ich mit einer sicheren Geschlechtsbestimmung noch im Unklaren gelassen. Wieder schallte die Ärztin zwischen die Beine des Babys. Es lag sehr gut, sodass man das Thema Geschlecht Baby eigentlich ganz schnell hätte abhaken können. Denn auch dieses Mal sah man wieder keine männlichen Anzeichen, die ja eigentlich immer recht stark ausgeprägt sind. Die Ärztin sagte und sagte nichts, bis ich sie vorsichtig fragte, ob es nicht typisch für ein Mädchen ist, dass man es in dieser Zeit noch nicht genau sagen kann? Sie bejahte meine Frage und meinte zu mir, dass sie nun sehr stark zu einem Mädchen tendiere, ich aber bitte noch nicht alles in Rosa kaufen solle.

 

Ende letzter Woche wurde ich von meiner Ungeduld zum Beginn der 25. Schwangerschaftswoche endlich erlöst und kann euch nun mit Gewissheit das Geschlecht von unserem Baby mitteilen. Wieder lag das Baby sehr gut und zwischen den Beinchen sah man wieder nichts Männliches. Die Gynäkologin war dieses Mal nun ganz sicher und fest davon überzeugt: Das Baby ist ein Mädchen!!!

 

Jetzt geht es erst richtig los!

Wie habe ich mich gefreut. Wir haben einen wundervollen Sohn und bekommen jetzt noch eine kleine Tochter. Diese Woche zog ich direkt schon zum ersten Mal los und gab mich einem wilden Baby-Shopping-Rausch hin. Schon immer habe ich gedacht: Mensch, für Mädchen gibt es viel mehr und viel schönere Klamotten als für Jungs. Und so schwelgte ich in meinem Traum von Rosa, Lila, Rot, zartem Hellgrün und Gelb nur so dahin und war fasziniert von Blümchen, Schmetterlingen und feiner Spitze. Zwei süße Erstlingssets habe ich nun schon parat sowie viele andere Dinge. Das war aber mit Sicherheit noch nicht mein letzter Einkauf für mein kleines Mädchen 😀 .

 


Das war also mein aktuelles Update zu meiner Schwangerschaft – ein wenig lang, aber immerhin haben wir uns länger nicht mehr gelesen 😉

 

Eure Elena

10 Kommentare zu “Geschlecht Baby – Wir haben Gewissheit

    1. Danke für deinen lieben Kommentar, liebe Annika <3 Ich freue mich schon so sehr auf die Zeit mit der kleinen Maus. Dann habe ich auch endlich weibliche Verstärkung im Haus 😉

    1. So habe ich es mir früher auch immer gewünscht: Zuerst einen Sohn und dann eine Tochter, damit sie einen großen Bruder hat 😀 Ich wünsche dir auch ein tolles Wochenende!
      Liebe Grüße

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Mädchen,

    ich habe mir fast gedacht, dass es ein Mädchen ist, als du geschrieben hast dass die seit der 17. Woche auf das Geschlecht gewartet hast, aber man es dir nicht sagen konnte. Wir haben es auch erst in der 24 oder 25 Woche erfahren. Bei Mädchen sind sich Gynäkologen ja oft unsicher und wollen sich deswegen nicht zu früh festlegen.
    Alles Gute für Euch

    PS: Mädchenmama sein ist toll .

    1. Danke dir, liebe Mary <3
      Ja, ich war mir auch schon seit der 17. Woche relativ sicher, dass es nur ein Mädchen sein kann. Eben weil ich ja noch weiß, wie eindeutig man das männliche Geschlecht in dieser Zeit schon bei meinem Sohn sehen konnte 😀
      Ich bin schon sehr aufgeregt und total gespannt, wie es so sein wird - als Mädchen-Mama. Auf jeden Fall freue ich mich riesig und finde es genial, dass ich nun weibliche Verstärkung bekomme 🙂

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