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In den Schlaf getragen – Sanftes Abstillen Dank Babytrage

Als ich mich intensiv mit dem Thema sanftes Abstillen beschäftigte, bin ich im Internet auf sehr hilfreiche Tipps zu diesem Thema auf einer wirklich interessanten Internetseite aufmerksam geworden.


Dort berichtet eine Frau von ihren eigenen Erfahrungen zu diesem Thema und dass die ersten Nächte während dieses aufreibenden Prozesses des Abstillens alles andere als leicht seien und man dem Kind in dieser Zeit sehr viel Liebe und Nähe geben müsse. Dort bin ich dann auch auf den Tipp mit der Babytrage aufmerksam geworden, den ich dann auch selber erfolgreich umgesetzt habe. Der Rat lautet:

„Wenn das sanfte Ablösen nicht funktioniert, dann kann man etwas anderes versuchen. Die Brust abgewöhnen kann man auch mit einer alternativen Einschlafmethode, wie z.B. das Tragen. Das satte, müde Baby wird in ein Tragetuch oder eine Tragehilfe gesetzt und dann spazieren getragen.“

Unsere Babytrage haben wir noch vor der Geburt unseres Sohnes gekauft. Ich hatte nämlich schon während der Schwangerschaft viel darüber gelesen, dass das Tragen für Babys sehr gut ist und getragene Babys in vielen Fällen „glücklichere Babys“ sein sollen (natürlich immer vorausgesetzt: das Kind ist gesund und hat keine orthopädischen Probleme etc.!). Nicht nur wegen des Kuschel-Faktors habe ich mir solch eine Trage zugelegt, sondern auch einfach wegen ihrer praktischen Eigenschaften. So kann man ohne – manchmal umständlichen – Kinderwagen spazieren gehen oder Erledigungen machen. Zudem kann man das Baby problemlos auch bei der Hausarbeit viel Nähe geben und hat trotzdem beide Hände frei.
Und ganz wichtig: wer schon mal ein Baby oder Kleinkind ganz „normal“ – also ohne Tuch oder Trage – etwas länger getragen hat, weiß wie anstrengend und oft auch schmerzhaft das Ganze sein kann. Eine ordentliche Trage oder ein Tuch entlasten die Arme und verlagern das Gewicht mehr in Richtung Rücken (aber auch nicht allzu krass), so dass man das Kind nicht mehr als sonderlich schwer empfindet.

Das Abstillen mit der Alternative des „In-den-Schlaf-Tragens“ hat bei uns prima geklappt. Das Frühlingskind wurde in die Trage gesetzt und in den ersten Nächten wurde stundenlang getragen und gekuschelt. Diese Methode kann ich wirklich weiterempfehlen, da unser Kleiner fast gar nicht geweint hat – durch das Tragen und Kuscheln hat er ganz viel Trost und Nähe bekommen.

Seitdem sind nun fast 2 Monate vergangen und meistens trage ich das Frühlingskind weiterhin in den Schlaf. Das dauert heute aber nur noch etwa 10 Minuten, bis er friedlich in den Schlaf sinkt. Ich kann aber nicht sagen, dass sich das zu einer absoluten Gewohnheit entwickelt hat, da er zwischendurch auch ohne Trage einschläft – das dauert aber meist erheblich länger (meist über eine halbe Stunde, bis er schläft).

Mit einer guten Babytrage wird das Kind sanft in den Schlaf getragen, ohne dass die Eltern unter dem Gewicht des Kindes leiden müssen – die Trage lässt das Gewicht des Kindes erheblich leichter erscheinen. So kann Tragen Spaß machen und sanftes Abstillen gelingt schonend:-).

Wir haben unsere Ergobaby Babytrage bei Amazon bestellt und sind beigeistert von dieser Trage.
Letztes Jahr war sie uns u. a. ein treuer Begleiter in unserem Urlaub in den Alpen :-).

4 Kommentare zu “In den Schlaf getragen – Sanftes Abstillen Dank Babytrage

  1. Was für eine schöne und liebevolle Art ganz nah bei Mama einzuschlafen, wundervoll *-* Ich bin auch ein Fan von Babytragen und ab und zu hat unser Kleiner beim Spazieren gehen auch schon ganz gemütlich und kuschelig darin geschlafen 🙂

  2. Schön, dass das Abstillen dank der Trage so sanft geklappt hat.
    Ich trage nun mein drittes Kind und das täglich, manchmal von morgens bis abends. Ohne meine Trage (bzw wenn die in der Waschmaschine ist, mein tragetuch) wäre ich absolut aufgeschmissen.
    Mein Tipp für Mütter mit Kindern ab ca 5-6 Monaten: auf dem Rücken tragen! Das schont ungemein den Rücken und man kann sich freier bewegen.

    Lg Kathrin

  3. Ich glaube, es gibt für ein Baby kaum etwas Schöneres, als so die Nähe der Mama ganz intensiv zu spüren. Zudem entlastet es wirklich gut, wenn das Kind mal lange getragen werden muss (weil es krank ist etc.). Ich bin einfach nur froh, dass wir so eine tolle Trage haben :-).

  4. Danke für den Tipp mit dem Rücken. Beim letzten Spaziergang wollte ich gerne mal wieder ohne Kinderwagen oder Buggy unterwegs sein und habe den Kleinen kurzum auf den Rücken geschnallt. Es war wirklich angenehm, ihn zu tragen – und tatsächlich etwas leichter, als wenn er vor den Bauch geschnallt ist.

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