Jeder einzelne Schritt ist wertvoll!

Schon ein paar Schritte mehr steigern mein Wohlbefinden

Heute möchte ich gerne auf die Wichtigkeit von Bewegung im Alltag eingehen. Damit ist kein Leistungssport oder die Anmeldung im Fitness Studio gemeint. Nein – Bewegung fängt schon bei den kleinen Dingen des Lebens an. Jeder einzelne Schritt, den ich mache, ist etwas Tolles für meinen Körper. Warum? Darauf möchte ich in meinem heutigen Beitrag gerne intensiver eingehen.


Bluthochdruck durch mehr Bewegung senken

So merkwürdig das in den Ohren vieler Menschen klingen mag, aber einen erhöhten Blutdruck kann man tatsächlich mit sportlicher Betätigung bzw. ordentlicher Bewegung senken. Ich habe das schon häufig gehört, dass schon leichte sportliche Aktivitäten den Blutdruck senken sollen. Das fand ich zugegebenermaßen immer etwas komisch, da ich immer davon ausging, dass es gerade umgekehrt ist: Beim Sport steigt der Blutdruck und wenn ich – auf gut Deutsch gesagt – auf der Couch liege, dann kann ich doch keinen hohen Blutdruck bekommen.

Zu Beginn dieses Jahres wurde ich schließlich eines Besseren belehrt und habe es am eigenen Leib gespürt, was mangelnde Bewegung für den Körper bedeuten kann.

Wie einige von euch sicherlich mitbekommen haben, war ich stationär im Krankenhaus und wurde gründlich untersucht und sprichwörtlich auf den Kopf gestellt. Der Grund: Ich hatte zu Hause eine Art Anfall, bei dem mein Blutdruck in die Höhe schoss (ich hatte zuvor noch niemals einen hohen Blutdruck!). Zudem hatte ich extremen Drehschwindel und starke Übelkeit. In der Notaufnahme angekommen wurden bei mir auch noch Lähmungserscheinungen in der rechten Körperhälfte festgestellt! Was meint ihr, was für eine Angst ich hatte, dass ich einen Schlaganfall habe. Diese Befürchtung hatten auch die Ärzte.

Ich war fast zwei Wochen im Krankenhaus und habe von der Nervenwasserentnahme, über den CT, EEG, MRT bis hin zur Nervenmessung auf der neurologischen Station alles mitgemacht. Zum Glück (!!!) konnte nichts Organisches festgestellt werden.

Die Ärzte kamen schließlich zum Schluss, dass es stressbedingte Folgen waren. Ich müsse unbedingt lernen, Stress abzubauen und zu entspannen. Gegen diese Diagnose kann ich absolut nichts einwenden, da es wirklich so ist, dass ich eine recht nervöse und ständig gestresste Person bin.

Ich muss dazu sagen, dass dieser Anfall etwas Einmaliges war und ich erholte mich im Krankenhaus sowohl von den Lähmungserscheinungen als auch von der Übelkeit und dem verschwommenen Sehen auf dem rechten Auge, dass ich tagelang nach dem Anfall hatte. Mein Blutdruck und Puls waren die ersten Tage noch ganz leicht erhöht, bis sich das Ganze während des Krankehausaufenthalts, wo ich wirklich viel Ruhe hatte, wieder normalisierte.

Zu Hause angekommen, merkte ich mal wieder, dass mich schon wieder die kleinsten Dinge auf die Palme bringen. Vorsichtshalber kontrollierte ich zwischendurch meinen Blutdruck und tatsächlich stieg er wieder (leicht) an. Ok, ich musste handeln. So kann das doch nicht weitergehen. Ich bin gerade mal 28 Jahre alt!

Ich informierte mich im Internet über Entspannungstherapien, aber konnte mich bislang irgendwie nicht dazu durchringen, so etwas „Merkwürdiges“ und zum teil esoterisch Angehauchtes zu versuchen.

Jeder einzelne Schritt ist wertvoll!
Jeder einzelne Schritt ist wertvoll!

Ich bekam den Tipp, zu laufen

Meine Schwägerin und meine Schwester, die sich beide große Sorgen um mich machten, brachten mich auf die Idee, es mal mit sportlicher Betätigung zu versuchen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich die letzten Monate kaum noch bewegte. Klar, wir gehen fast jeden Tag mit dem Frühlingskind spazieren, aber das ist ja meist im „Schnecken“- Tempo. Ich hatte Lust, mich endlich mal wieder so richtig zu bewegen. Zu Schul-, Ausbildungs- und Berufszeiten war ich ständig auf Achse, immer geschäftig, immer hastig, immer abgehetzt, immer unterwegs – klar, ich war gestresst, ABER ich war körperlich fit!

Seit meiner Mutterschaft fühle ich mich aber meist alles andere als fit. Ich fühle mich häufig ausgepowert, müde und irgendwie wie auf einem anderen Planeten.

Seitdem bewege ich mich wieder mehr

Gesagt, getan! Ich hatte mir vor einigen Jahren mal einen Hometrainer gekauft, der bislang kaum zum Einsatz gekommen war. Nun kommt mir dieses Gerät absolut gelegen. Abends, wenn das Frühlingskind schläft, kann ich in Ruhe im Wohnzimmer fernsehen oder mein Hörbuch hören und mich dabei bewegen. Und was soll ich sagen? Es macht Spaß! Es macht wirklich so richtig Spaß. Ich brauche manchmal einige Minuten, bis ich mich mental überwunden habe, mit dem Sport loszulegen. Ich glaube, das kennt jeder. Der innere Schweinehund muss immer aufs Neue überwunden werden. Aber wenn ich erstmal auf dem Hometrainer sitze, durchströmen mich ganz tolle Glücksgefühle, die ihren Höhepunkt nach Beendigung der Trainingseinheit erreichen. Nach dem Sport fühle ich mich für den Rest des Tages total fit und glücklich und das auch noch am nächsten Tag. Endlich schaffe ich es, abzuschalten und zu entspannen.

Und mein Blutdruck? Der ist tatsächlich super! Meine Gesundheit ist mir wichtig und ich möchte nicht noch einmal im Krankenhaus landen. Somit werde ich weiterhin Sport machen und mich auch sonst möglichst viel zu Fuß bewegen, um fit zu bleiben und um mental abschalten und entspannen zu können.

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Vitawalker hilft mir, fitter zu werden!

Es gibt eine kostenlose Internetseite, auf der ich meine Bewegung überprüfen lassen kann. Der vitawalker Test dauert nur wenige Minuten und nach dieser kurzen Zeit weiß ich, ob ich mich am Tag genug bewege – dabei reicht einfaches Gehen vollkommen aus! Also: Lieber Treppensteigen, statt Lift, lieber kurz zu Fuß zum Bäcker, statt das Auto zu bemühen und und und. Es gibt so viele Möglichkeiten im Alltag, wo jeder von uns ein paar mehr Schritte gehen kann und sich und seinem Körper damit etwas wirklich Gutes tut! Das Tolle: Es geht eigentlich wirklich um jeden einzelnen Schritt. Je mehr ich laufe bzw. zu Fuß gehe, desto mehr Gutes tue ich für meinen Körper.

Dass man beim zu Fuß Gehen abnehmen kann, ist uns sicherlich allen klar. Wie man an meinem Beispiel sehen kann, sorgt Bewegung an sich für die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der Blutdruck kann reguliert werden. Zudem kann das Risiko für Diabetes nachhaltig gesenkt werden und auch die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses wird gesteigert.

Was ich besonders beeindruckend finde, ist diese Aussage, die ich vitawalker entnehmen konnte:

„Schon 150 Minuten wöchentliche Aktivität steigern die Lebenserwartung um bis zu viereinhalb Jahre!“


Na, wenn das jetzt mal nicht genug Gründe für Bewegungsfaule sind, sich endlich mal wieder (mehr) zu bewegen, dann weiß ich auch nicht weiter.

Wie gesagt ist vitawalker absolut kostenlos und unverbindlich und die Abfrage geht superschnell. Probiert es gerne mal aus! Zudem erhaltet ihr auf dieser Seite Tipps, bei welchen Gelegenheiten ihr euch mehr bewegen könnt.

In diesem Sinne: Bleibt sportlich!

Eure Elena 🙂


Wie steht es bei euch um die Bewegung? Bewegt ihr euch genug? Habt ihr vielleicht sogar auch schon negative Erfahrungen aufgrund mangelnder sportlicher Betätigung gemacht?


4 Kommentare zu “Schon ein paar Schritte mehr steigern mein Wohlbefinden

  1. Danke für den Tipp! Vor den Kindern bin ich regelmäßig laufen gegangen. Das hat mir richtig gut getan. Ich habe es fest in meinen Wochenablauf eingeplant. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, dass wieder anzufangen. Was ich mir beibehalten habe ist beispielsweise die Treppe statt die Rolltreppe zunehmen oder lieber mal eine Station zu Fuß zu gehen.

  2. Liebe Astrid,
    das finde ich einfach nur klasse, dass du wieder mit dem Laufen anfangen möchtest. Das wird dir ganz bestimmt wieder so richtig gut tun :-).
    Dass du anstelle der Rolltreppe die Treppe nimmst, finde ich vorbildlich. Weiter so und bleib fit ;-).
    LG
    Elena

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