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Schwanger – hurra oder uuups? – Blogparade

Nun bin ich also zum zweiten Mal schwanger und das zweite Trimester der Schwangerschaft ist fast geschafft. Heute befinde ich mich mitten in der 27. Schwangerschaftswoche und kann mich immer nur wundern, wie schnell die Zeit rast. Mir scheint es, als hätte ich doch erst vor Kurzem den positiven Schwangerschaftstest in Händen gehalten.

 


Schwanger!

 

Stefanie vom Blog Nicht noch ein Frauenblog ruft aktuell zu einer ganz spannenden Blogparade auf – es geht um das Thema: Schwanger – hurra oder uuups? Ich freue mich, euch auf diesem Wege die spannenden Fragen der Blogparade für meine beiden Schwangerschaften zu beantworten.

 

War die Schwangerschaft geplant?

 

Für beide Schwangerschaften kann ich ganz klar und eindeutig mit JA antworten. Ich bin eine sehr nachdenkliche Person, die wirklich übertrieben viel denkt (was für Hochsensible wohl normal ist) und die Ewigkeiten braucht, um eine Entscheidung zu fällen. Ich kann spontan nicht einmal die kleinste Entscheidung fällen, brauche für Kleinigkeiten einige Stunden Ruhe und Zeit für mich allein, um mir alle Vor- und Nachteile durch den Kopf gehen zu lassen und um dann zu entscheiden. Bei großen Entscheidungen – und dafür gehört für mich defintiv der Kinderwunsch!!! dazu – brauche ich wirklich viele Nächte, über die ich schlafen muss, bis die Entscheidung endgültig steht. Dabei geht es nicht nur darum, ob ich mich dafür entschieden habe, sondern dann vor allem auch um den richtigen Zeitpunkt, wann die Entscheidung in die Tat umgesetzt werden soll. Sowohl die erste als auch die aktuelle Schwangerschaft wurden beide von mir monatelang im Vorraus geplant. Bei der ersten Schwangerschaft war ich mir ca. 3 Monate vorher sicher, ab wann ich versuchen würde, schwanger zu werden. Bei der aktuellen Schwangerschaft habe ich noch viel länger im Vorraus geplant. Ich meine, es waren gute 6 Monate, obwohl ich ja genau wusste, dass ich schwanger werden möchte. Unter anderem hatte ich nämlich aus der ersten Schwangerschaft gelernt, dass es nicht schlau ist, im ersten Schwangerschaftsdrittel eine lange Autoreise in den Süden Europas zu unternehmen. Ich wollte also im letzten Sommer zunächst noch einen schönen Urlaub mit meinem Mann und meinem Sohn genießen, wo ich nicht von Übelkeit und Müdigkeit geplagt wurde. Aber nach dem Urlaub durfte es dann ruhig losgehen mit der Schwangerschaft :-). Und so war es dann zum Glück auch und ich wurde sehr schnell schwanger.

 

Gab es spezielle Anzeichen?

 

Oh ja, die gab es bei mir sehr früh. Bei beiden Schwangerschaften. Ich wusste bereits bei beiden Schwangerschaften schon kurz nach dem Eisprung, dass sich da etwas in meinem Körper tut. Auch dieses extrem sensible Körperempfinden habe ich meiner Hochsensibilität verdanken, wie ich durch das Lesen von inzwischen vielen Büchern zu diesem Thema erfahren habe. Zum einen merkte ich bei beiden Schwangerschaften ein starkes Ziehen und leichtes Schmerzen im Eileiter-Bereich und auch die Gebärmutter fühlte sich irgendwie komisch und gespannt an. Zudem fühlte ich mich sehr benebelt und mir war schwindelig. Meine Hände zitterten leicht und die Adern meiner Hände traten stark hervor. Auch die Brüste spannten dann schon extrem. Hinzu kam eine starke Konzentrationsschwäche. Ich konnte mich damals bei meiner ersten Schwangerschaft kaum auf meinen Job im Büro und dieses Mal kaum auf meine Texte im Homeoffice konzentrieren. Außerdem war ich aufgrund meiner komischen Abwesenheit sehr schreckhaft und erschrak bei jedem kleinen bisschen. Bei beiden Schwangerschaften fing ich bereits sehr früh an, Schwangerschaftstests durchzuführen. Ich hatte immer Ultra-Frühtests da – eine große Packung von Amazon (Kostenloser Affiliate-Werbelink). Bereits ab 7 Tagen vor der fälligen Periode fing ich an, zu testen. Bei meiner ersten Schwangerschaft war der Test ca. 4 Tage vor der fälligen Periode schon positiv und dieses Mal 3 Tage vor Fälligkeit. Mit jedem weiteren Tag wurde der zweite Strich deutlicher und meine Freude immer größer :-).

 

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Wie war Eure Reaktion?

 

Da beide Kinder absolute und sehr lang ersehnte Kinder waren/sind, war meine Freude riesengroß! Denn es ist ja nicht selbstverständlich, dass man seine Schwangerschaften ganz genau plant und dass es dann auch direkt klappt. Bei beiden Schwangerschaften machte ich Luftsprünge und platzte fast vor Freude.

 

Wie habt Ihr Partner/ Freunde/ Familie eingeweiht?

 

Da ich die Schwangerschaftstests immer gleich ganz früh morgens durchführte, wenn mein Mann bereits wach war, um sich für die Arbeit fertigzumachen – gegen 4.00 Uhr – weihte ich ihn beide Male direkt mit dem positiven Teststreifen in die Schwangerschaft ein. Er freute sich mit mir, da auch er beide Kinder sehnlichst erwartet/e. Allerdings ist er eher der Vorsichtige und wollte jedes Mal erst den Termin bei der Gynäkologin abwarten, ob auch alles ok ist. Erst nach den entsprechenden Terminen bei der Gynäkologin konnte er seine Freude so richtig zulassen. Meine Schwestern, die zugleich auch meine besten Freundinnen sind, habe ich direkt per SMS/ Whatsapp eingeweiht – mit dem Foto des positiven Teststreifens ;-). Meinen Eltern erzählte ich es persönlich – ebenfalls kurz nach dem positiven Test. Alle freuten sich so sehr für uns. Meinen Schwiegereltern wollten wir es ebenfalls persönlich erzählen, was wir auch taten. Allerdings sahen wir sie erst nach einigen Tagen bzw. meinen Schwiegervater erst nach Wochen. Auch die haben sich riesig gefreut. Die Familie wusste es also bereits vor den ersten kritischen 12 Wochen.

 

Bei der Krabbel- bzw. Spielgruppe, wo ich mit dem Frühlingskind einmal wöchentlich hingehe, gab es dieses Mal eine Mama, die mir die Schwangerschaft direkt ansah und mich darauf ansprach ;-).  Also wusste auch sie es so früh. Mit der öffentlichen Verkündung an mein restliches Umfeld habe ich dieses Mal aber – wie auch schon in der ersten Schwangerschaft – wieder bis nach der 12. Schwangerschaftswoche gewartet.

 

Was hat sich verändert?

 

Inzwischen bin ich also Mama eines fast 3-jährigen Sohnes und im Juni kommt unser Baby-Mädchen zur Welt. Seit meiner ersten Schwangerschaft hat sich sehr Vieles in meinem Leben verändert. Mein Leben dreht sich hauptsächlich um meine Kinder (wovon das Eine ja noch im Bauch ist) und mein Mann und ich sind eigentlich so ziehmlich neue Menschen geworden. Ein Kind stellt tatsächlich das ganze Leben auf den Kopf – aber überwiegend im positiven Sinne, wie wir finden. Wir sind erwachsener geworden, sehr verantwortungsvoll, haben uns ganz neu kennengelernt von einer Seite, die wir vorher voneinander noch gar nicht kannten. Wir haben aber auch uns selbst besser kennengelernt. Denn mit einem Baby und mit einem Kleinkind kommt man gaaanz oft an seine psychischen und körperlichen Grenzen und man beschäftigt sich zwangsläufig viel mehr mit sich selbst als früher. Zumindest ist es bei mir so. Mein Leben dreht sich nicht mehr nur um meinen stressigen Büojob im Sekreteriat und um die insgesamt 5-stündige Pendelei am Tag dorthin, sondern ich bin zu Hause bei meinem Kind, habe mir einen ganz großen Wunsch mit dem Schritt in die Selbstständigkeit erfüllt und verbringe auch mit meinem Mann so viel Zeit wie noch nie. Mein Leben hat sich also bisher sehr stark verändert – sehr stark zum Positiven. Und wenn im Juni unser kleines Mädchen zur Welt kommt, wird sich unser Leben nochmals um 180° drehen. Das ist spannend!

 


Wie war oder ist es bei euch mit der/den Schwangerschaft/en? Hurra oder uuups? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar hier im Blog dazu. Wer Lust hat und schnell ist, kann noch bis einschließlich morgen an der Blogparade teilnehmen.

 

Eure Elena

5 Kommentare zu “Schwanger – hurra oder uuups? – Blogparade

    1. Dankeschön 🙂 Doch, so manche Frauen haben diese Fähigkeit, es zu sehen. Ich sah aber auch wirklich anders aus als sonst 😉 Irgendwie total neben der Spur und so…

  1. „Denn es ist ja nicht selbstverständlich, dass man seine Schwangerschaften ganz genau plant und dass es dann auch direkt klappt“

    Ja so ging es uns auch. Ich beneide die Frauen bei denen es problemlos klappt. Bevor man schwanger wird oder sich mit der Familienplanung auseinander setzt macht man sich ja gar keine Vorstellungen davon wie schwer es teilweise sein kann schwanger zu werden , oder so wie bei uns, schwanger zu bleiben.

    Alles Gute für Euch

    Liebe Grüße
    aus Köln

    1. Das stimmt leider, liebe Mary 🙁
      Ich habe selbst Frauen aus dem Bekanntenkreis kennengelernt, denen es so ähnlich ging/ geht. Und auch so mancherlei Bücher zu diesem Thema gelesen und Reportagen gesehen. Es ist manchmal echt ungerecht, wie das Leben so spielt.
      Ich freue mich umso mehr für euch, dass es dann doch noch geklappt hat und du heute eure süße Maus in Händen halten darfst <3

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