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„Warum die Welt weiblich wird“ von Christoph-Maria Liegener

ANZEIGE Der Titel des Buches, welches ich euch heute vorstellen möchte, hat mich als Feministin sofort in seinen Bann gezogen: „Warum die Welt weiblich wird“* von Christoph-Maria Liegener  verspricht, mit Hilfe wissenschaftlicher Fakten darzulegen, dass unsere Welt zunehmend weiblich wird. Ich muss sagen, dass mir diese Aussage schon einmal sehr gut gefällt und so konnte ich absolut nicht anders und musste dieses Buch lesen!


„Warum die Welt weiblich wird“ kurz zusammengefasst:

 

Das Buch „Warum die Welt weiblich wird“ von Christoph-Maria Liegener  ist erstmalig im Januar 2017 im EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig erschienen. Das Buch ist in einem Umfang von 177 Seiten im Taschenbuch Format erhältlich.

Über den Autor

 

Der 1954 in Berlin geborene und heute in Bubenreuth bei Erlangen lebende Physiker Christoph-Maria Liegener hat viele Jahre als Wissenschaftler an verschiedenen Universitäten gearbeitet. Seither veröffentlichte er zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften. Seitdem er im Ruhestand ist, veröffentlicht er vor allem philosophische und lyrische Texte. Christoph-Maria Liegener ist verheiratet und hat zwei Söhne.

 

 

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Worum geht es in dem Buch?

 

Der Klappentext von „Warum die Welt weiblich wird“ lässt ja schon einiges erahnen, worum es in diesem Werk geht:

 

Immer wieder stellen sich die schlimmsten menschlichen Dummheiten als typisch männlich heraus. Das männliche Imponier-gehabe bedroht inzwischen die Existenz der Menschheit. Was kann man dagegen tun?

Die Welt muss weiblich werden.

Das passiert tatsächlich und es kann erklärt werden.

Eine Untersuchung der Situation der Menschheit führt in die Psychologie der Kollektive. Selbsterhaltungsmechanismen, die sich detailliert identifizieren lassen, haben eine Transgenderisierung der bisher männlich geprägten Menschheit bereits eingeleitet. Viele Anzeichen belegen das und werden genau benannt.

 

Der Autor geht in diesem Buch ganz ausführlich auf die Transgenderisierung der Menschheit ein (die Welt wird weiblich). Das Hauptthema des Buches ist es, die selbstzerstörerischen männlichen Verhaltensweisen herauszustellen sowie klare Belege für das voranschreitende „Weiblich-Werden“ der Welt aufzuführen.


Meine Meinung zum Buch

 

Das Buch „Warum die Welt weiblich wird“* ist in einem wissenschaftlich-philosophischen Stil geschrieben. Während das Vorwort und die Einleitung aus der Ich-Perspektive des Autors verfasst wurden, findet sich im Weiteren ein sachlicher Schreib-Stil, wobei es um die reine Benennung und ausführliche Belegung von Fakten geht – dabei wird der persönliche Bezug des Autors außen vor gelassen.

Da hier eine wissenschaftlich-philosophische Sprache des Autors benutzt wird, lässt sich das Buch selbstverständlich nicht so flüssig und unbeschwert wie ein Roman lesen. Es werden sehr viele Fachbegriffe verwendet und ich musste den ein oder anderen Satz zwei Mal lesen. Das empfand ich aber überhaupt nicht als störend oder negativ, sondern umgekehrt: ich bin froh, dass es dem Autor gelingt, die auf den ersten Blick so kompliziert aussehende Sprache des Buches im Endeffekt für den Leser doch relativ einfach zu erklären. Schließlich handelt es sich hier auch um keinen Roman. Es geht hier nicht um Fiktion, sondern um die Realität, um uns Menschen und unsere Zukunft. Ein ganz ganz wichtiges Thema – wie ich finde. Denn die Zukunft dieser Welt sollte uns allen wichtig sein – vor allem wenn wir an unsere Kinder denken.

Da ich in der Vergangenheit aus Politik und Religion fast nur negative Prognosen für die Zukunft dieser Welt gehört habe, bin ich umso erstaunter und erfreuter darüber, dieses Buch gelesen zu haben. Denn die hier dargestellte und anhand wissenschaftlicher Fakten dargelegte Zukunft der Menschheit klingt zwar nicht nur rosig, aber ist tatsächlich mit einem Hauch von Rosa gekrönt. Der Inhalt von „Warum die Welt weiblich wird“ soll uns Hoffnung geben, Hoffnung auf eine bessere Welt. Und diese bessere Welt brauchen wir nicht mit Gewalt herbeizuführen, so wie es manche Ideologie lehrt, sondern die Natur regelt es schon von ganz alleine.

 

 

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Wir sind nämlich schon längst dabei, uns zum Positiven zu wandeln. Wir befinden uns quasi bereits in der Transgenderisierung der Menschheit. Dabei geht es nicht um die physische Verwandlung der Menschen und dass aus Männern Frauen werden etc. . Es geht vielmehr um die Verhaltensweisen der Menschen. Der im Buch viel zitierte „Mutter-Sohn“ (zu dieser „Gattung“ von Mann zählten zum Beispiel auch Hilter und Napoleon) weist äußerst aggressive und destruktive Verhaltensweisen aus. Wir wissen doch selbst alle, welch selbstzerstörerische Macht zum Beispiel Hitler hatte. Nun gab und gibt es auch heute in der Welt zahlreiche „Mutter-Söhne“, zu denen bei weitem nicht jeder Mann zählt! Und diese selbstzerstörerischen und die gesamte Menschheit bedrohenden Männer der „Gattung“ „Muttersohn“ gilt es nach und nach zu eliminieren, wenn wir nicht ein Ende der Menschheit anstreben.

Hier muss allerdings niemand mit Gewalt vorgehen, da die Natur es von alleine regelt. Wir leben in einer immer weiblich werdenden Welt (Frauenquoten-Regelung, Frauen an der Regierungsspitze wie in Deutschland, England, Frankreich etc.) und diese weibliche Welt wird zunehmend toleranter und demokratischer sein. Denn das sind wesentliche weibliche Züge. Genaugenommen sind es die Züge einer „Mutter-Tochter“. Sie ist äußerst empathisch, fürsorglich und großzügig.

Ganz wichtig, bevor es hier zu Missverständnissen kommt: jeder Mann wird in Zukunft auch weiterhin Mann sein dürfen und seine typisch männlichen Charakterzüge ausleben dürfen – in Freiheit! – denn Frauen ist Freiheit extrem wichtig. Umgekehrt dürfen selbstverständlich auch Frauen „typisch männliche“ Eigenschaften auch weiterhin frei ausleben. Was in dieser weiblich-werdenden Welt vor allem anders werden wird, ist, dass es kein Macht- und Imponiergehabe mehr geben wird, da es keine Mutter-Söhne mehr an der Spitze geben wird. Hierarchien werden abgebaut und eine Angleichung des Lebensstandards aller Menschen wird nach und nach herbeigeführt werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich verschwindet somit und auch jegliche Form von Diktatur und Leistungsdruck. Man kann es als eine Art demokratischen Sozialismus bezeichnen. Es geht um Freiheit und Toleranz – und keine Gewalt!!! Denn Gewalt ist ein wesentlicher Charakterzug des Mutter-Sohnes.

Natürlich kann ich innerhalb dieses Blogartikels bei weitem nicht den gesamten Inhalt des Buches widergeben. Aber ihr sollt grob wissen, worum es hier im Wesentlichen geht.

 

Besonders schön gefallen mir diese Aussagen:

 

Jede einzelne Frau wird sich verwirklichen können. Das Spektrum weiblicher Stärken reicht von kulturellen Höchstleistungen bis zur Hausfrauentätigkeit. Ja, auch Hausfrauenarbeit kann ein Weg sein, sich einzubringen, wenn sie richtig gewürdigt wird. Frauen leisten in diesem Bereich Großartiges. Sie sehen einfach, was zu tun ist und tun es. Sie bewältigen die vielen kleinen Schritte, die den Laden am Laufen halten, ohne dass es auffiele. Frauen haben in der Hinsicht eine Stärke – warum sollten sie das aufgeben, wenn es gewürdigt wird? Es wird gewürdigt werden. Die Tätigkeit einer Hausfrau wird das gleiche Prestige wie die einer Professorin haben.

 

Die Geschlechter werden besser miteinander harmonieren. Beide Geschlechter werden mit ihrer Rolle in der Gesellschaft zufrieden sein. Die Frauen haben schon Konzepte für das künftige Zusammenleben vorbereitet.

 

Diese Aussagen mögen vielleicht nach einem Stück Ideologie oder Fiktion klingen, aber wenn man sich das Buch in seiner Gesamtheit durchliest und die Zusammenhänge versteht, dann sieht man, dass es keine bloße Spinnerei ist, sondern dass wir uns bereits tatsächlich in eine gute Richtung bewegen. Für mich als Verfechterin der Frauenbewegung, als Demokratie- und Gerechtigkeit liebende Person scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Und ich selbst bin jetzt schon – in der heutigen Zeit – ein Teil davon.


 

Mein Fazit:

 

„Warum die Welt weiblich wird“ ist nicht irgendeine ideologische Literatur aus der Frauenbewegung und somit nur für Frauen geeignet, sondern dieses Buch ist von einem Mann geschrieben – ein Ehemann und Vater zweier Söhne! Es ist ein wissenschaftlich-philosophisches Buch und enthält sehr sehr viele politische Aspekte.

Ich bin der Meinung, dass dieses Buch jedes junge Mädchen, jede Frau und bitte auch jeder Mann gelesen haben muss! Jeder Mensch, der Interesse an der Mitgestaltung einer schönen Zukunft für die Menschheit hat, der sollte dieses Buch lesen. Jeder gerechtigkeitsliebende Mensch und Verfechter der Demokratie und Freiheit verpasst etwas, wenn er die wichtigen und sehr aktuellen Inhalte dieses Werks nicht liest.

Das Buch könnt ihr bei Amazon* kaufen!

 

 

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Ich danke ganz herzlich dem Autor Christoph-Maria Liegener für die persönliche Übersendung und Zurverfügungstellung dieses genialen und vorbildlichen Werks. Ich habe nun tatsächlich wieder häufiger ein wissendes Lächeln auf den Lippen und lehne mich entspannt zurück, wenn wieder irgendwelche „komischen“ Dinge in der Politik geschehen 😉 Dankeschön!


 

Eure Elena 

 

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6 Kommentare zu “„Warum die Welt weiblich wird“ von Christoph-Maria Liegener

  1. Guten abend. Gute Rezension. Das Buch und das Thema hören gut und interessant. Welche Welt wird wir haben? Ich denke dass das weibliche und männliche element zusammen sollen wichtige sein für due Zukunft.
    Est tut mir leid für mein Deutsch aber ich lebe mehr nicht in Deutsch seit viele Jahre.
    Maryd

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