Wenn man plötzlich vor verschlossener Tür steht und der Schlüssel ist nicht da, dann ist das nicht so lustig.

Wenn der Schlüsseldienst gefragt ist

Kommt euch das bekannt vor? Ihr geht mal eben vor die Tür, um den Müll rauszubringen oder den Briefkasten zu checken und durch einen Windstoß fällt die Tür hinter euch ins Schloss. Das Blöde an der ganzen Sache ist, dass der Schlüssel im Haus ist. So eine und ähnliche Situationen sind mir schon mehrere Male passiert.


Vor verschlossener Haustür stehen

Was mir uns ( 😉 ) auch schon einige Male passiert ist: Wir wollen gemeinsam wegfahren. Mein Mann verlässt sich darauf, dass ich selbstverständlich an den Schlüssel denke und umgekehrt bin ich natürlich fest davon überzeugt, dass er den Schlüssel hat. Wir stehen vor dem Auto, die Haustür wurde zugezogen und plötzlich merken wir, dass wir dumm aus der Wäsche gucken, da keiner von uns den Schlüssel hat.

Zum Glück gibt es da den Ersatzschlüssel

Bislang hatten wir immer insofern Glück, als das meine Schwester in der Nähe wohnt und wir klugerweise unsere Handys dabeihatten, um sie kurz anzurufen und zu bitten, uns den bei ihr deponierten  Ersatzschlüssel zu bringen. Aber was wäre, wenn wir auch unsere Handys vergessen hätten? Das wäre nicht sooo schlimm, da wir nette Nachbarn haben und wir von dort aus bestimmt kurz telefonieren dürfen. Bislang hatten wir immer Glück, dass meine Schwester tatsächlich auch zu Hause war. Ich will gar nicht daran denken, wie es gewesen wäre, wenn sie nicht da gewesen wäre.

Und wenn der Ersatzschlüssel unerreichbar ist?

Eine ganz blöde Situation, die ebenfalls mit unserem Haus zu tun hat, passierte meinem Vater im vergangenen Sommer, als wir im Urlaub waren. Er hütete unser Haus. An einem Tag, nachdem er gelüftet und die Blumen gegossen hatte, vergaß er dummerweise den Schlüssel – das war der Ersatzschlüssel – im Haus und zog die Haustür hinter sich zu. Es war der einzige Ersatzschlüssel, den es von unserer Haustür gab. Beide Originalschlüssel waren schön bei uns in Frankreich.

Meinem Papa blieb also leider nichts anderes übrig, als den Schlüsseldienst zu rufen. Und das an einem Samstag-Abend – sehr spät! Im Telefonbuch fand er schnell den nächstmöglichen Schlüsseldienst in unserer Nähe und rief dort an. Man versprach, innerhalb der nächsten halben Stunde da zu sein. Doch die Realität sah leider ein klein wenig anders aus. Der Schlüsseldienst kam erst nach geschlagenen zwei Stunden! Schnell erfuhr mein Vater auch den Grund dafür, warum er zwei Stunden lang in der Kälte stehen musste: Der Schlüsseldienst kam überhaupt nicht aus unserer unmittelbaren Umgebung – womit sowohl im Telefonbuch geworben als auch am Telefon bestätigt wurde (zumal die Vorwahl der Telefonnummer aus unserm Ort war) – sondern er kam aus 150 km Entfernung!

Dann ging es weiter. Der Mitarbeiter vom Schlüsseldienst öffnete mittels einer speziellen Karte unsere Haustür ohne jegliche Beschädigungen. Das ging ganz fix. Ich muss dazu sagen, dass der Herr vom Schlüsseldienst sich zunächst zu hundert Prozent darüber vergewisserte, dass man Vater wirklich mein Vater ist. Das konnte mein Vater ihm schnell beweisen und die Sache war schnell geklärt…halt…fast!

Wenn man plötzlich vor verschlossener Tür steht und der Schlüssel ist nicht da, dann ist das nicht so lustig.
Wenn man plötzlich vor verschlossener Tür steht und der Schlüssel ist nicht da, dann ist das nicht so lustig.

Schlüsseldienst – Wie erkenne ich die sogenannten „schwarzen Schafe“?

Nun ging es an die Bezahlung der Dienstleistung und das ist echt ein Ding! Der Mitarbeiter vom Schlüsseldienst, der ja angeblich aus unserem Ort kommen sollte, verlangte für die schnelle Öffnung einer unverschlossenen Haustüre mittels seiner Karte sage und schreibe VIERHUNDERT Euro! Ja, ihr lest richtig. Da mein Vater sich mit den Preisen von Schlüsseldiensten ein wenig auskennt, hat er sofort erkannt, dass hier etwas nicht so ganz richtig läuft. Die Tür wurde schnell geöffnet. Das war auch schön und gut. Aber dieser Mitarbeiter von dem ominösen Schlüsseldienst kam aus 150km Entfernung und ließ aus der „maximal halbe Stunde“ ganze ZWEI Stunden werden. Und nun verlangte er stolze vierhundert Euro. Zum Glück erkannte mein Vater sofort dieses „schwarze Schaf“ und verweigerte die Zahlung dieses „betrügerisch“ hohen Betrages, nachdem man ihn sogar ganze zwei Stunden hat warten lassen. Letzten Ende ließ der Mitarbeiter vom Schlüsseldienst sich auf eine Zahlung von 150 Euro ein, die mein Vater dann auch sofort in bar leisten konnte.

Aufgrund dieses Vorfalls weiß ich nun Bescheid, dass wenn noch einmal der Einsatz eines Schlüsseldienstes nötig sein sollte, ich genauer hintefragen werde, woher der Schlüsseldienst kommt. Er soll mir auch die voraussichtliche Höhe der Kosten der Türöffnung vorab telefonisch mitteilen.

Aktuell recherchiere ich im Internet nach möglichen seriösen Dienstleistern und möchte mir für den „Fall der Fälle“ die Telefonnummer von einem seriösen Schlüsseldienst im Handy speichern. Dabei erscheinen mir Angebote wie dieses hier vertrauenswürdig und bei solch einer Internetpräsentation wie bei diesem Schlüsseldienst schaue ich genauer hin.

Was für ein Glück, dass wir versichert sind

Obwohl dieser Vorfall doch recht ärgerlich ist und mein Vater sich sehr schämte, den Schlüssel im Haus gelassen und den Schlüsseldienst gerufen zu haben, war es letzten Endes alles halb so wild. Mein Vater wollte uns im Urlaub nicht beunruhigen und erzählte uns auf Drängen meiner Mutter hin wiederwillig von dieser für ihn sichtlich peinlichen Begebenheit erst nachdem wir wieder daheim waren. Da kam mir sofort die Idee, unsere Versicherung anzurufen. Fragen könnte man ja…

Ich bin froh, dass ich bei der Versicherung angerufen hatte, denn der Betrag von 150 Euro wurde uns tatsächlich erstattet.

Ein Tipp, den ich jedem geben kann: Fragen kostet nichts 😉


Passieren euch auch so oft so blöde Missgeschicke wir mir? Habt ihr bereit Erfahrung mit einem Schlüsseldienst gemacht?

Eure Elena


* Dieser Artikel wurde gesponsert. Dennoch gibt er zu 100 % meine persönliche Meinung wieder!

3 Kommentare zu “Wenn der Schlüsseldienst gefragt ist

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