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#WMDEDGT – Frühlingsgefühle – Tagebuch Bloggen im März 2018

Als Mama eines Babys sieht mein Tag momentan eigentlich jeden Tag anders aus. Groß planen kann ich nicht wirklich. Natürlich gibt es gewisse Strukturen und Pläne, die ich mir für jeden Tag zurecht lege, aber ich habe auch gelernt, ganz viel Puffer für die ungeplanten Dinge des Lebens (mit Baby) einzuplanen. Und solch ein typischer Tag, an dem alles Planen nichts nützt, war heute. 


Am Vormittag weniger geschafft als geplant

 

Seitdem ich wieder regelmäßig blogge, habe ich mir mittlerweile wieder eine gewisse Arbeitsroutine aufgebaut. Naja, Routine kann man es nicht gerade nennen, aber es ist mir wichtig, innerhalb der Woche ganz bestimmte Dinge, die im Zusammenhang mit dem Blog stehen, zu erledigen. Ich plane zwar auch einzelne Tage und Stunden und was ich an einem Tag schaffen möchte, aber das mache ich eher als grobes Gerüst, um zumindest eine grobe Struktur zu haben. Denn Jeder, der ein Baby zu Hause hat, weiß, dass konsequentes Umsetzen all dieser Pläne nur selten bis gar nicht funktioniert. Da bei mir der Montag im Home Office schon immer der produktivste Tag gewesen ist, hatte ich mir für den heutigen Tag erhofft, möglichst Vieles zu schaffen. Doch meine Pläne gingen nicht ganz auf, denn das Babymädchen steht bei mir natürlich immer an allererster Stelle.

 

Der Morgen startet eigentlich ganz ruhig und entspannt. Der Mann ist heute zu Hause. Also eigentlich perfekt, um einen guten Blogging-Vormittag auszunutzen. Nachdem ich den Frühlingsjungen in den Kindergarten gebracht habe, will ich mich sofort an die Arbeit machen. Ich habe noch viele Fotos zu bearbeiten, E-Mails zu beantworten und ich wollte zumindest einen einzigen (oder vielleicht sogar zwei?!) Blog-Artikel vorbereiten. Doch daraus wird erst einmal nichts. So viel Mühe sich der Mann auch bei der Bespaßung des Babymädchens gibt – heute ist irgendwie der Wurm drin und sie will immer wieder nur zu mir, ist sehr anhänglich und verschmust. Ich nehme mir dann auch immer wieder die Zeit zum Spielen und zum Schmusen, bis ich dann so langsam aber sicher merke: Das wird heute Vormittag nix mit Blogarbeit. Also gut. Macht nichts.

 

Da das Wetter traumhaft schön ist, beschließen wir, einen schönen Spaziergang zu machen. Nach der sibirischen Kälte der letzten Tage ist es nun auf einmal angenehm mild und fast schon frühlingshaft draußen. Doch aus dem Spaziergang wird erst mal nichts, da das Babymädchen dann doch einschläft und wir sie nicht wecken möchten.

 

Während die Kleine schläft, habe ich eine gute halbe Stunde Zeit, mich um das Nötigste rund um den Blog zu kümmern. Nachdem Sie aufwacht, machen wir uns auf den Weg nach draußen. Es ist so traumhaft schön draußen – unglaublich!

 

 

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Der Mittag steht wieder im Zeichen der Familie

 

Nachdem wir gegen 13.00 Uhr den Frühlingsjungen aus dem Kindergarten abgeholt haben, essen wir zunächst zusammen zu Mittag. Es gibt noch Makkaroni-Auflauf von gestern Abend. Ich hatte ein super leckeres Rezept bei Pinterest gefunden, dass ich – etwas umgewandelt – nachkochen musste. Demnächst werde ich das Rezept hier im Blog vorstellen.

 

Nach dem Mittagessen spielen wir mit den Kindern, lachen viel, toben viel und haben eine schöne Zeit zusammen.

 


Blogzeit am Nachmittag

 

Am frühen Nachmittag schlafen beide Kinder tief und fest und ich habe endlich etwas Zeit für den Blog und diese Zeit nutze ich natürlich sofort aus.

 

Nach getaner Blog-Arbeit kümmere ich mich um den Haushalt, der heute insgesamt leider etwas zu kurz kommt – ganz im Gegenteil zu meinem Tagebuch-Tag im Februar diesen Jahres. Aber es gibt ja auch wichtigere Dinge im Leben 😉 .

 

Nachdem die Kinder aufgewacht sind, verbringen wir den Rest des Nachmittags mit Spielen und Kuscheln.

 


Wir lassen den Abend langsam ausklingen

 

Wir machen uns einen gemütlichen Fotoabend und schauen uns die Bilder von unserem Frankreich-Urlaub 2015 an. Da war der Frühlingsjunge noch sooo klein 🙂 . Und wieder sehen wir wie vergänglich die Zeit ist und wie wichtig uns die gemeinsame Familienzeit ist. Die Babyzeit und die Kindheit an sich verfliegt viel zu schnell und kommt nie wieder. Und so nehmen wir uns erneut vor, die Zeit mit unseren Kindern ganz bewusst und intensiv zu erleben. Denn das ist das einzig Wichtige im Leben, das zählt!


 

Ich hoffe, der kleine Einblick in meinen heutigen Mama-Alltag hat euch gefallen.

 


 

Bei Frau Brüllen findet ihr wieder – wie an/ab jedem 5. des Monats – noch ganz viele andere Tagebuch-Einträge. Viel Spaß beim Stöbern!


 

Eure Elena 

8 Kommentare zu “#WMDEDGT – Frühlingsgefühle – Tagebuch Bloggen im März 2018

  1. Es wird besser werden. An diese unplanbare Zeit kann ich mich noch gut erinnern. Genieße sie trotzdem, denn so klein sind sie, wie Du selber sagst nicht lange. Später, wenn sie ausgezogen sind, haben wir noch ganz viel Zeit für uns alleine und das viel zu früh.

    1. Ich gebe dir vollkommen Recht. Ich sehe es ja auch bei meinem fast 4 Jährigen, wie die Zeit rast. Letzendlich genieße ich jeden Moment mit meinem Baby. Nur ist es für mich als ehrgeizigen Planungmensch manchmal nicht ganz einfach, die ungeplante Situation sofort bedingungslos (in meinem Kopf!) zu akzeptieren. Ich brauche zwar meist erst ein paar Sekunden oder Minuten, bis ich es richtig genießen kann. Dann genieße ich es aber so richtig 🙂

  2. Hallo Elena, Danke fürs Teilen. Auch ich stehe momentan vor der Herausforderung, einen Arbeitsalltag mit Baby zu gestalten und nachmittags zwei Kinder „ zu bespaßen“. Wie du schreibst, Puffer sind extrem wichtig und auch,die sich bietende Zeit effektiv auszunutzen. Deine Message, dass aber nichts wichtiger ist, als schöne, bewusste Momente mit den Kindern zu verbringen finde ich sehr wichtig !
    Trotzdem aber immer wieder schön, Mütter wie dich zu entdecken, die sich Zeit nehmen und viel Energie investieren, um eigene Ziele zu verwirklichen! Wir sind eine wachsende Gemeinschaft und das ist gut so! Letztlich gestalten wir sowohl das Mutter-Bild unserer Kinder als auch das der Gesellschaft. weiter so! Herzliche Grüße Annika (annika-heikamp.com)

    1. Hallo liebe Annika,
      danke für deinen lieben Kommentar! Du triffst es genau richtig: ich möchte mein Mamasein mit meiner Selbstständigkeit, also Kinder und Job, bestmöglich miteinander verknüpfen. Die Kleine ist nun fast 9 Monate alt und seit einigen Wochen arbeite ich wieder. Mit meinem Sohn klappt es schon wunderbar (er wird jetzt im März 4). Mit der Kleinen gelingt es mir im Großen und Ganzen auch gut. Nur momentan kränkelt sie und ist sehr mama-bezogen und dann finde ich nur wenig Zeit für den Job. Das ist natürlich auch OK und gut so und ich liebe es, mit ihr zu kuscheln etc. Nur auf Dauer – es sind nun schon fast zwei Wochen – kann es anstrengend sein. Zumal neben dem Job auch der Haushalt leidet. Aber du hast Recht: meine Message ist es, dass man sich als Mama ruhig trauen darf, Job und Kinder miteinander zu verknüpfen. Es kann machbar sein! Ich habe auf jeden Fall sehr große Freude daran. Ich finde es wichtig, meine eigenen Ziele als Mensch (bin ja nicht nur Mama) zu verfolgen. Und letzten Endes tue ich es ja auch für meine Familie, da ich so meinen Anteil zum Familieneinkommen beisteuern kann.

  3. Das kenne ich auch noch gut. Zum Glück ist bei Kindern ja alles eine Phase. Und ich trauere manchmal der Zeit nach als mein Sohn noch Mittagsschlaf gemacht hat. Am Wochenende, wenn wir rund um die Uhr zusammen sind, schaffe ich im Haushalt eigentlich gar nix.
    LG Anke

    1. Ja der Mittagsschlaf ist echt viel Wert und ich weiß ihn sehr zu schätzen 🙂 Und auf die eine Phase folgt die nächste – es wird niemals langweilig 😀

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